Swags verrücktes Tagebuch
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.., dann packte es in all seiner Wut den linken Fuß und riss sich selbst mitten entzwei

07.10.2016

Meine lieben Leser, was würdet ihr sagen?

Woran merkt man, dass man in Italien ist ? 

Vielleicht an dem leckeren Geruch nach frisch gebackener Pizza, der durch die Straßen weht ? Oder an den Rosenverkäufern an jeder Ecke ?

Die Wahrheit hingegen ist wesentlich unromantischer. Man weiß, man ist in Italien, wenn man durch GESCHLOSSENE Fenster durch ein Hupkonzert vom feinsten geweckt wird.  Mal ehrlich, was da passierte hatte mehr Ähnlichkeit mit einer Blaskappelle als mit Straßenverkehr.

Eventuell handelte es sich ja um eine Art Morse-Code. Einmal kurz hupen stand für "Bibidi Babedi" und jedes lange für eine Beleidigung deiner Wahl.

Quasi heißt "hup - HUUUUUP - HUUUP - hup hup - HUUUUP" " Bibedi Babedi! Hast du keine Augen im Kopf? Bist du noch ganz bei dir oder nur zu Gast in deinem Körper ? Bibedi Babedi! Bibedi Babedi ! Du blödes Arschloch!

Ja, ich schätze genau so wird es sein. 

 

Ansonsten verlief mein Tag eher unspektakulär. Betrübt von dem Gedanken heute die Turntable Hools zu verpassen, setzte ich mich auf´s Bett und verlor mich in der Welt des Hank Moody, der mal wieder erfolglos versuchte, die Frau, die er liebte nicht zu betrügen. Nachdem ich die zweite Staffel "Californication" durchgeschaut hatte, erschrak ich mich. Irgendwie hatte ich alles um mich herum ausgeblendet und vergessen wo ich eigentlich war.

Also ragazza e ragazzi, wenn ihr Sehnsucht nach zu Hause habt, verzieht euch ins Netflixland

Kurz vor 18:00 Uhr machte ich mich noch auf den Weg zum Supermarkt. Ich kaufte Tomaten, Käse, Saft und nen BigPack Snickers. Mit dem Saft ist es hier in Italien so eine Sache.... Dazu an dieser Stelle eine kleine Anekdote:

Vor einem Jahr schenkten wir einer sehr guten Freundin eine Flasche Champagner. Nachdem sie sie in ihrer Unfähigkeit endlich geöffnet hatte, wurden all unsere Erwartungen hemmungslos unterboten ^^

Ihre Mutter erklärte uns, dass unser Gaumen von all dem heißgeliebten JIVE, Rotkäppchen und schlimmer noch, dem Hugho von Aldi für entspannte 1,39€ bereits so verkorkst war, dass wir den guten Stoff gar nicht mehr schmecken könnten.

So oder so ähnlich verhält es sich wohl auch mit dem italienischen Saft. Er ist unheimlich dickflüssig und nicht besonders süß. Für die Deutschen ist es natürlich höchst eigenartig mit einem Saft in Berührung zu kommen, der eventuell wirklich mal eine der angegebenen Früchte gesehen hat und nicht zu 99 % aus Wasser besteht & die 1 % Fuchtgehalt aus einem Konzentrat gewinnt.

Am Abend ging meine Gastmutter aus. Ich hatte also die unangenehme Aufgabe 3 kleine Mädchen ins Bett zu bringen. 

Zwei von drei schliefen bereits nach einer halben Stunde Peter Pan. Ich fragte mich, ob sie wohl wussten, dass dieser niemals erwachsen wurde, weil er tot war. Ich überlegte ihnen diese Info noch liebevoll ins Ohr zu flüstern, doch dann beschloss ich, dass ich mir das für einen Zeitpunkt der Rache aufheben würde.

Die Älteste hingegen konnte noch nicht schlafen, schnappte sich mein Märchenbuch "Grimms Märchen - Gesamtausgabe" und schaute mich mit riesigen braunen Kulleraugen an.

Sie legte sich in ihr Bett und während sie sich eine Geschichte aussuchte, hallte in meinem Kopf die Stimme meiner besten Freundin wider. Ich hatte mich mit ihr über diese Ausgabe der "Grimms - Märchen" unterhalten aber worum es ging wollte mir einfach nicht einfallen.

Sie wählte "Das Rumpelstielzchen". Während ich die Geschichte weiter las, fielen mir viele kleine Details auf, die ich aus der herkömmlichen Version gar nicht kannte, doch ich las weiter und dem kleinen Mädchen wurden die Augen immer schwerer.

Am Ende angekommen, erriet schlussendlich die Königin den Namen des Rumpelstielzchen und es schrie " Das hat dir der Teufel gesagt! und es stieß mit dem rechten Fuß so tief in die Erde, das es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen und riss sich selbst entzwei". Entsetzt schaute ich zu dem kleinen Mädchen, das gottseidank schon schlief. Dann fiel mir auch wieder ein, worum es in dem Gespräch zur Grimm-Ausgabe ging. Nämlich handelte es sich hierbei um eine art extendet, uncut Version, gespickt mit allen ursprünglichen Grausamkeiten und unzähligen Variationen zu sterben. 

Mit unterschwellig schlechtem Gewissen eventuell einen Alptraum hervorgerufen zu haben schlich ich mich in mein Bett.

Das nächste Mal gucken wir dann doch lieber The Blair Wich Project. Das ist nicht ganz so gruselig

8.10.16 15:46
 
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